Kürbiskernöl

Spricht man in Österreich von kulinarischen Spezialitäten, dann gehört das Kürbiskernöl ohne jeglichen Zweifel an oberste Stelle. Das „Kernöl“ genannte Öl ist dickflüssig, dunkelgrün und besitzt einen nussigen Geruch, der an frische Brotrinde mit Röstnote erinnert sowie einen intensiven Geschmack.

Kürbiskernöl – der Fitmacher

Das Öl zeichnet sich durch die vielen wertvollen Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine aus, die eine extrem gesundheitsfördernde Wirkung haben. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass die im Kürbiskernöl enthaltenen Inhaltsstoffe Delta-7 Setrin und Phytosterol Beta-Sitorsterol eine positive Wirkung auf die männliche Prostata haben können.

Auch kann sich der regelmäßige Verzehr von Kürbiskernöl positiv auf Leiden wie Arthritis, Allergien und Erkrankungen des Magen- Darmtraktes auswirken.

Herstellung von Kürbiskernöl:
Der Kürbis – übrigens eine Beere – wird im Herbst maschinell geerntet. Die Kerne werden gewaschen, bei 50° C schonend getrocknet und anschließend trocken gelagert. Je nach Kernölbedarf werden die Kerne mit einer Steinmühle gemahlen und gepresst.

Kürbiskernöl: Gesund für Blase, Prostata und Immunsystem
Wenn es um Blase, Prostata, Harnwege und das gesamte Immunsystem geht – dann ist Kürbiskernöl ein wahres Wundermittel in der Naturheilkunde.

Mit Vitamin E und Linolsäure enthält Kürbiskernöl über 50% an mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese schützen die Gefäße und unterstützen das Immunsystem. Auch auf die Prostata soll Kürbiskernöl einen positiven Einfluss haben. Kernöl senkt den Blutdruck und hilft dabei, Herz-Kreislaufschwächen und Blasenleiden vorzubeugen.

Kürbiskernöl
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